Unter dem Begriff der Neuralmedizin versteht man eine Arbeitsrichtung der Medizin, die davon ausgeht, dass jede Zell- und Organleistung von aus dem Nervensystem kommenden Antrieben abhängt.
Die Krankheit wird durch die Neuraldiagnostik erkannt und durch die Neuraltherapie behandelt.
Bei der Neuraltherapie wird ein Lokalanästhetikum gezielt angewendet durch das das vegetative Nervensystem beinflusst wird. Der Arzt Ferdinand Huneke hat dieses Verfahren in den 1920er Jahren entwickelt, welches mit Hilfe der Neuraltherapie lokale Körperregionen und Störfelder behandelt. Diese drei Punkte sind dabei essentiel:
- Eine chronische Erkrankung kann durch ein Störfeld ausgelöst werden.
- Jegliche Körperregion kann zu einem Störfeld werden.
- Eine Erkrankung des Störfeldes kann nur durch die Ausschaltung des Störfeldes geheilt werden.
Störfelder können in bestimmten Körperregionen Erkrankungen, wie Migräne, Trigeminusneuralgie, Folgen von Schädelverletzungen, Bandscheibenvorfälle, rheumatische Schmerzen, chronische Mandelentzündungen, Über- und Unterfunktion der Schilddrüse und viele andere Krankheiten auslösen und durch die Neuraltherapie Erfolg versprechend kuriert werden.
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